Modellkommunen Open Goverment

Neun Modellkommunen aus allen Teilen der Bundesrepublik – von der Millionenstadt bis zur 4000-Einwohner-Gemeinde – arbeiten zwei Jahre zusammen, um die Praktikabilität und Effektivität von Open Government auf kommunaler Ebene aufzuzeigen.

Ein Projekt des Bundesministeriums des Innern und der kommunalen Spitzenverbände.

Gegenstand und ProjektProjektpartner

Diskutieren Sie die Ergebnisse der Modellkommunen!

Die »Gebrauchsanleitung für eine Utopie« enthält praktisch nutzbare Begriffs­­bestim­mungen, Hinweise und Werk­zeuge, um den mit kommunalem Open Government verbundenen Veränderungsprozess zu unterstützen.

Bis zum 13. Oktober 2019 stellen wir das Ergebnis­dokument zur Diskussion.

> Download & Diskussion

Kommunales Open Government bezeichnet die bewusste und systematische Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten der vielfältigen, mobilen, digitalen und zunehmend globalisierten Gesellschaft in den Gemeinden, Städten und Kreisen.

Perspektiven der Offenheit

  • Transparenz | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für das Bedürfnis und das Recht der Zivilgesell-schaft, umfassend Informationen zu kommunalen Zielen, Entscheidungen und Aktivitäten zu erhalten.
  • Offene Themensetzung | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für Impulse aus der Zivilgesellschaft, um kommunale Themen zu setzen und Aktivitäten auszulösen.
  • Dialogorientierte Bürgerbeteiligung | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für die dialogorientierte Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Meinungsbildung, Entscheidung und Gestaltung kommunaler Themen und Aufgaben.
  • Co-Produktion und Co-Kreation | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit dafür, die Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen der Zivilgesellschaft in die Gestaltung und Umsetzung kommunaler Leistungen, Aufgaben und Entwicklungen einzubeziehen.
  • Offenheit für Veränderung und Innovation | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für neue Lösungen, Verfahrensweisen und Kommunikationswege in der Gestaltung und Umsetzung kommunaler Leistungen, Aufgaben und Entwicklungen.
  • Offene digitale Technologien und Daten | Kommunales Open Government bedeutet, die Offenheit digitaler Technologien und digitaler Daten im Sinne von Gemeinwohlorientierung, Transparenz und Interoperabilität zu gewährleisten.
  • Offenheit als Organisationskultur | Kommunales Open Government bedeutet, Offenheit in der Kultur der Organisationen von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung zu verankern und zu entwickeln.

3. Mai 2018: Workshop in Marburg

Im Workshop werden Aspekte, Chancen und Herausforderungen von Open Government bei der kooperativen Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen an Beispiel eines Pilotprojekts des Landkreises Marburg-Biedenkopf untersucht.

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Prinzipien von Offenheit

In ihrem ersten Workshop am 23. und 24. November 2017 identifizierten die Modellkommunen Aspekte von »Offenheit«, die kommunales Open Government adressieren muss.

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