Kommunales Open Goverment

Kommunales Open Government bezeichnet den Prozess der Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten der Zivilgesellschaft vor Ort. Gegenseitige Offenheit stärkt die lokale Demokratie und verbessert kommunale Leistungen. Seit 2017 bietet die Bundesregierung die Möglichkeit, das Konzept in kommunalen Modellprojekten zu erproben, zu entwickeln und breit nutzbar zu machen.

Regionale Open Government Labore | 2020 bis 2022
In bundesweit 13 Laborprojekten arbeiten Kommunen und zivilgesellschaftliche Organisationen daran, die vielfältigen Ansätze und Werkzeuge des kommunalen Öffnungsprozesses anhand unterschiedlicher kommunaler Aufgaben und in unterschiedlichen Akteurskonstellationen zu erproben. Im Ergebnis soll kommunales Open Government praktisch demonstriert, in den Wirkungen hinterfragt, motiviert und methodisch gestärkt werden.

Modellkommunen Open Government | 2017 bis 2019
Neun Modellkommunen aus allen Teilen der Bundesrepublik – von der Millionenstadt bis zur 4000-Einwohner-Gemeinde – haben insgesamt 24 Modellprojekte umgesetzt, um die Praktikabilität und Effektivität von Open Government auf kommunaler Ebene aufzuzeigen. Die Initiative endete im September 2019 mit der Übergabe der Ergebnisdokumente.

Interessenbekundung für Regionale Open Government Labore:
36 Konsortien entwickeln ein breites Spektrum an Ideen

Nun beginnt die zweite Phase des Bewerbungsverfahrens: Bis zum 31. Januar 2020 können die Anträge eingereicht werden.

Hier finden Sie …
> Informationen zum Antragsverfahren
> Impressionen von den vorbreitenden Workshops am 22. und 23.11.2019

Kommunales Open Government bezeichnet die bewusste und systematische Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten der vielfältigen, mobilen, digitalen und zunehmend globalisierten Gesellschaft in den Gemeinden, Städten und Kreisen.

Perspektiven der Offenheit

  • Transparenz | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für das Bedürfnis und das Recht der Zivilgesell-schaft, umfassend Informationen zu kommunalen Zielen, Entscheidungen und Aktivitäten zu erhalten.
  • Offene Themensetzung | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für Impulse aus der Zivilgesellschaft, um kommunale Themen zu setzen und Aktivitäten auszulösen.
  • Dialogorientierte Bürgerbeteiligung | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für die dialogorientierte Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Meinungsbildung, Entscheidung und Gestaltung kommunaler Themen und Aufgaben.
  • Co-Produktion und Co-Kreation | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit dafür, die Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen der Zivilgesellschaft in die Gestaltung und Umsetzung kommunaler Leistungen, Aufgaben und Entwicklungen einzubeziehen.
  • Offenheit für Veränderung und Innovation | Kommunales Open Government bedeutet Offenheit für neue Lösungen, Verfahrensweisen und Kommunikationswege in der Gestaltung und Umsetzung kommunaler Leistungen, Aufgaben und Entwicklungen.
  • Offene digitale Technologien und Daten | Kommunales Open Government bedeutet, die Offenheit digitaler Technologien und digitaler Daten im Sinne von Gemeinwohlorientierung, Transparenz und Interoperabilität zu gewährleisten.
  • Offenheit als Organisationskultur | Kommunales Open Government bedeutet, Offenheit in der Kultur der Organisationen von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung zu verankern und zu entwickeln.

3. Mai 2018: Workshop in Marburg

3. Mai 2018: Workshop in Marburg

Im Workshop werden Aspekte, Chancen und Herausforderungen von Open Government bei der kooperativen Weiterentwicklung von Verwaltungsprozessen an Beispiel eines Pilotprojekts des Landkreises Marburg-Biedenkopf untersucht.

mehr lesen