Arbeitsdefinition für das Projekt der Modellkommunen Open Government

In ihrem ersten Workshop am 23. / 24. November 2017 verständigten sich die Modellkommunen mehrheitlich auf folgende Elemente einer Arbeitsdefinition für den Projektgegenstand »Open Government«. Der Begriff wird dabei explizit auf die Ebene der Kommunen und auf das Modellprojekt bezogen.

Dabei betonen die Projektbeteiligten den instrumentellen und vorläufigen Charakter der Definition, die im weiteren Projektverlauf geschärft und fortgeschrieben werden wird.

Kommunales Open Government wird als bewusste und systematische Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten der vielfältigen, mobilen, digitalen und zunehmend globalisierten Gesellschaft in den Gemeinden, Städten und Kreisen verstanden.

Für die weitere Diskussion dieses Zwischenergebnisses wurden folgende Perspektiven identifiziert:

  • Öffnung wird als aktiv gestalteter Prozess, nicht als Ergebnis verstanden. Open Government ist damit gleichzeitig Leitbild, Kultur und Veränderung.
  • Open Government betrifft gleichermaßen Leistungs- wie Veränderungsprozesse in Kommunen.
  • Offenheit gegenüber den Fähigkeiten gesellschaftlicher Akteure ermöglicht Kooperation.
  • Offenheit wird von der Gesellschaft eingefordert.
  • Ergänzend wird auf die übliche Open-Government-Definition verwiesen, wie sie u.a. im Nationalen Aktionsplan zur Open Government Partnership benannt ist: »Open Government beschreibt offenes Regierungs- und Verwaltungshandeln, insbesondere durch Transparenz, Partizipation und Zusammenarbeit.«

Fotografie: Kalinowski