< Workshop 23./24. November 2017

Bilanz und nächste Schritte

Diskussion zu Projektstruktur, Projektplanung und Projektorganisation

Den zweiten Tag des Arbeitstreffens beendeten die Vertreterinnen und Vertreter der Modellkommunen mit einer Diskussion zum Projektmanagement. Die Gruppe vereinbarte dabei die Projektplanung bis zum kommenden Workshop. Es wurden Absprachen zur Öffentlichkeitsarbeit getroffen.

Ausgewählte Ergebnisse

Der kommende Workshop findet am 21. und 22. Juni 2018, d.h. unmittelbar nach dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung, in Berlin statt.

Die Projektkommunikation stützt sich weiter auf die gemeinsame Online-Plattform, einen E-Mail-Verteiler und punktuelle Konsultationen (persönlich, telefonisch, online).

Bis zum kommenden Workshop werden folgende nächste Aufgaben umgesetzt:

  • Konsolidieren der Workshop-Ergebnisse – insbesondere der Open-Government-Definition und der Prinzipien von Offenheit,
  • Abstimmung der Workshop-Ergebnisse durch die Modellkommunen,
  • ggf. Online-Konsultationen zur Abstimmung der Ergebnisse,
  • Überarbeitung der Projektplanungen der Modellkommunen auf der Basis der Festlegungen im Workshop,
  • begleitende Veranstaltungen der beteiligten Verwaltungshochschulen (Hochschule Kehl, Hochschule Harz),
  • ggf. begleitende »Mini-Workshops« in den Modellkommunen zu Einzelthemen.

Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt über die zentrale Online-Präsenz des Modellprojekts unter www.verwaltung-innovativ.de sowie dezentral über alle verfügbaren Kanäle der Modellkommunen.

Bilanz des Workshops

In der abschließenden Reflexion des Workshops durch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde deutlich, dass es gelungen ist, die komplementären Talente und Kompetenzen der Modellkommunen sowie ihr synergetisches Potential aufzuzeigen.

Die Ziele des Workshops konnten erreicht werden. Inhalt, Struktur, Methoden und Moderation wurden mehrheitlich als positiv empfunden. Eine Modellkommune reflektierte die Verortungsaufgaben des ersten Workshops als entbehrlich. Andere Modellkommunen widersprachen, da damit begriffliche Klärungen und kritische Selbstreflektion angestoßen werden konnten.

Die grundlegende Diskussion zum Begriffsverständnis und den Ausprägungen von Open Government wurden positiv reflektiert, da solch tiefgreifendes Nachdenken und Diskutieren im kommunalen Alltag kaum möglich ist. Es muss nun weiter beobachtet werden, ob die Modellkommunen tatsächlich eine gemeinsame kooperative Identität entwickeln können oder eher als loseres Netzwerk agieren sollten.

Es besteht Übereinstimmung darüber, dass nach der grundsätzlichen Klärung des Gegenstands und der sich daraus ergebenden Anforderungen in den kommenden Workshops detailliert und praktisch auf die einzelnen Projekte und Erfahrungen eingegangen werden kann.

Text: Neutzner | Fotografie: Kalinowski