Stadt Brandis

Beteiligungslandschaft

Projektsteckbrief

  • Umsetzung und Evaluation der Beteiligungsstrukturen nach Handbuch Mit-Mach-Stadt
  • Verstärkung der Interaktion zwischen Verwaltung und Bürgerschaft
  • Schaffung von Eingriffsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger
  • Stärkung der Rolle des Stadtrates durch bessere Information für Bürgerinnen und Bürger
  • Erarbeitung von Standards für Partizipationsabläufe (Prozess, Methode, Anwendungsbereiche, Schnittstellen) als Entscheidungsgrundlage für Verfahren und Formate

Maßgeblich adressierte Handlungsfelder im Open Government:

  • Transparenz
  • Bürgerbeteiligung
  • Zusammenarbeit
  • Inklusion / Empowerment

Status Quo

Stand: November 2018

Bürgerbeteiligungsverfahren sollen und können nicht professionelle Planungsarbeit der Politik und der umsetzenden Verwaltung ersetzen. Was sie aber machen könnten ist Defizite, Potenziale und Wünsche aus Sicht der örtlichen Bürgerschaft, der Wissensexpertise vor Ort, für die politischen Entscheidungsträger zu ermitteln. Diese Wissensressourcen erlangen für Mandatsträger und Verwaltungsmitarbeiter in Planungsprozessen und politischen Entscheidungsfindungen eine elementare Bedeutung.

De facto existieren bereits eine ganze Reihe unterschiedlichster Formen der (politischen) Interessensbildung und damit zumindest Vorstufen der Bürgerbeteiligung. Besonderen Stellenwert hat dabei die sogenannte Mit-Mach-Stadt, eine informelle Runde von Bürgerinnen und Bürger, die sich einerseits regelmäßig trifft und andererseits über eine Online-Plattform zu Themen austauscht und Engagement bündelt. Beides soll im Teilprojekt »Stadtbelebung: Stärkung und Kanalisierung von Bürgerideen und Bürgerengagement mittels Festigung analoger Strukturen (Mit-Mach-Stadt)« und paralleler Online-Plattform validiert und optimiert werden.

Nun ist nicht nur der Begriff »Bürgerbeteiligung« vielschichtig und wird sehr unterschiedlich definiert, auch die unterschiedlichen Angebote als solche sind es. Aus dem Grund ist es Ziel dieses Teilprojektes, die unterschiedlichen Beteiligungsformen zu identifizieren, zu evaluieren, zu bewerten und mittels einer Beteiligungslandkarte in Beziehung zu setzen. Am Ende geht es auch um die Erarbeitung von Standards für Partizipationsabläufe (Prozess, Methode, Anwendungsbereiche, Schnittstellen) als Entscheidungsgrundlage für Verfahren und Formate sowie um die Definition von Schnittstellen und um die Ableitung von Empfehlungen zur kurz-, mittel- und langfristigen Stärkung der Beteiligungsstruktur in Brandis.

Der vorläufige Entwurf der Beteiligungslandschaft ist erarbeitet und soll im kommenden Jahr mit den Ergebnissen aus den anderen Teilprojekten abgeglichen werden.

Text: Stadt Brandis