Stadt Oldenburg

Standardisierung von Partizipation und Aufbau einer Partizipationsplattform

Projektsteckbrief

  • Aufbereitung von Informationen zu Partizipationsangeboten, um diese zentral anbieten zu können
  • Erarbeitung einer Entscheidungsgrundlage für die Verwendung von Beteiligungsformaten
  • Erarbeitung von Standards für Partizipationsmethoden (Information zur jeweiligen Methode und ihrer Umsetzung, zum Prozess, Vorlagen, Beispiele, Anwendungsbereiche, Risiken/Probleme etc.)
  • Einrichten einer zentralen Website für Partizipationsprozesse auf der Basis eines modularen Konzepts

Maßgeblich adressierte Handlungsfelder im Open Government

  • Partizipation

Status Quo

Stand: März 2019

Die politische Kultur in Deutschland hat sich verändert. Nahezu 80 % der repräsentativ Befragten der Studie »Partizipation im Wandel« der Bertelsmann Stiftung wünschen sich mehr Möglichkeiten, mitzudiskutieren und möchten über wichtige Fragen selbst entscheiden. Diesem Wunsch nach mehr Partizipation entsprach die Stadt Oldenburg in der Vergangenheit bereits bei Großprojekten wie dem Masterplan Fliegerhorst oder dem Bürgerpanel für das Stadtmuseum. Ziel des Modellprojekts ist es nun, diese von der Stadt Oldenburg angebotenen Partizipationsformate zu diversifizieren und zu standardisieren.

Das Projekt lässt sich in zwei Bestandteile gliedern: einerseits den initialen Aufbau einer Online-Beteiligungsplattform, andererseits die Standardisierung der städtischen Partizipationsformate. Im Hinblick auf die Standardisierung der Partizipationsformate wurde ein Leitfaden für Partizipation erarbeitet. Dieser befindet sich noch in der internen Abstimmung. Für den Aufbau einer Online- Beteiligungsplattform wurde eine Umfrage unter allen Ämtern zu deren Bedarfen durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als Empfehlung für die Verwaltungsspitze aufbereitet. Eine Auswahl der Online- Beteiligungsformate für die Plattform wurde getroffen.

Text: Stadt Oldenburg