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Beteiligte Institutionen

  • Freie Hansestadt Bremen
  • Stadt Bremerhaven
  • Institut für Informationsmanagement Bremen GmbH
  • Kommunalverbund Niedersachen/Bremen e.V.
  • Regionalforum Unterweser
  • Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
  • Deutsches Rotes Kreuz Begegnungszentrum Plus
  • AWO Bremen
  • Ambulante Versorgungsbrücken
  • Aktive Menschen Bremen e.V.
  • DIKS e.V.
  • SelbstBestimmt Leben e.V.
  • Freiwilligenagentur Bremen
  • Solidar freiwillige Soziale Dienste e.V.
  • Vahrer Löwen – Verein für nachbarschaftliches Zusammenleben e.V.
  • Bürgerhaus Gemeinschaftszentrum Obervieland e.V.
  • Stadtbibliothek Bremen
  • Bremer Volkshochschule
  • Bremer Heimstiftung
  • Paritätische Gesellschaft für soziale Dienste Bremen mbH
  • Senioren-Vertretung der Stadtgemeinde Bremen
  • Stadtbibliothek Bremerhaven
  • Arbeitsförderungs-Zentrum im Lande Bremen GmbH

Gesellschaftliche Themen/Problemstellungen, die im Labor bearbeitet werden

Das Labor Bremen/Bremerhaven setzt sich mit der Problemstellung einer Alterslücke bei der Nutzung digitaler Angebote auseinander und identifiziert dabei sechs Barrieren, die ältere Menschen davon abhalten, digitale Kompetenzen aufzubauen: Motivationsbarriere, Selbstwirksamkeitsbarriere, Lernbarriere, finanzielle Barriere, Mobilitätsbarriere, physische oder psychische Nutzungsbarriere. Fehlende digitale Kompetenzen stellen vor dem Hintergrund einer fortschreitende Digitalisierung ein Problem für die soziale Chancengleichheit dar und sind gleichzeitig ein Hindernis für die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung durch Digitalisierung.

Projektziele/Mittel- und langfristige Wirkungen

Das Labor plant die Erprobung von Formaten der aufsuchenden, beauftragten oder bevollmächtigten Digitalassistenz für ältere Menschen, die dauerhaft Unterstützung benötigen. Darüber hinaus sollen die Akteure im Rahmen der beiden Netzwerke (Bremen und Bremerhaven) miteinander verschränkt werden. Außerdem sollen die Angebote der Netzwerkpartner auf die Bedürfnisse der Zielgruppen angepasst werden. Ziel ist es, Menschen im Alter die Möglichkeit zu geben, länger selbstständig zu bleiben und in der eigenen Wohnung zu leben.

Projektergebnisse: Angebote, Produkte, Nutzung

Geplant sind Netzwerktreffen sowie die Konzeption innovativer und bedarfsgerechter Unterstützungsmaßnahmen mit dem Ziel der Stärkung der digitalen Kompetenzen älterer Menschen. Die tatsächliche Teilnahme älterer Menschen an den Unterstützungsmaßnahmen wird hier als wichtiger Indikator verstanden. Ziel ist es, den Anteil der Offliner in der Zielgruppe zu verringern.  

Fokus: Open-Government-Handlungsfelder

Das Labor fokussiert Innovation und dialogorientierte Beteiligung als Open-Government-Handlungsfelder.

Arbeitsweise im Labor

Im Labor fungieren die Netzwerk-Koordinationsstellen in Bremen und Bremerhaven als Koordinatoren. Die Netzwerkmitglieder wirken an der Ausgestaltung der geplanten Unterstützungsmaßnahmen sowie am Internetportal mit, erproben neue Formate und Zugangswege in der Arbeit mit älteren Menschen im Kontext der Digitalisierung und vernetzen sich in regelmäßigen Netzwerkstreffen. Diese Treffen dienen den Netzwerkpartnern und den Netzwerk-Koordinationsstellen zur Konzeption der gemeinsamen Unterstützungsangebote; die wissenschaftliche Begleitung nimmt an den Treffen ebenfalls teil. Einmal pro Quartal soll es darüber hinaus ein gemeinsames Treffen der Mitglieder beider Netzwerke mit den Resonanzpartnern geben, um eine stetige Anknüpfung für das regionale Umfeld sicherzustellen. In einer jährlich geplanten, größeren öffentlichen Veranstaltung zur digitalen Daseinsvorsorge für ältere Menschen sollen gemeinsame Ergebnisse vorgestellt und Anregungen durch eingeladene externe Beiträge eingeholt werden. Reflektiert wird die Laborarbeit durch die wissenschaftliche Begleitung.

Ansprechpersonen

  • Niels Winkler
    Freie Hansestadt Bremen, Senatsverwaltung für Finanzen
    niels.winkler(at)finanzen.bremen.de