Labor Bergstraße / Odenwald

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Beteiligte Institutionen

  • Stadt Bensheim
  • Gemeinde Lautertal
  • Gemeinde Einhausen
  • Stadt Heppenheim
  • Stadt Lindenfels
  • Transforum e.V.
  • Stabsstelle Ländliche Räume der Landesregierung Hessen / Offensive LAND HAT ZUKUNFT – Heimat Hessen
    c/o Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt/M.
  • Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie, Bensheim
  • Zivilgesellschaftliche Organisationen der Region (Einzelhandel, Wirtschaftsförderung, Vereine, etc.) als etablierte Mitglieder des Bürgernetzwerks und seiner Arbeitsgruppen, c/o Transforum e.V.

 

Gesellschaftliche Themen/Problemstellungen, die im Labor bearbeitet werden

Das Labor Bergstraße/Odenwald beschäftigt sich mit regionaler Identität als Erfolgsfaktor im Standortwettbewerb sowie der Bewältigung sozialer, wirtschaftlicher und demografischer Dynamiken im ländlichen Raum. Grundlage dafür ist ein kooperatives Miteinander von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Das Zusammenwirken von ländlichem Raum und dazugehörigen Mittelzentren wird ebenfalls adressiert. Ziel ist die Entwicklung von umsetzungsorientierten Konzepten, die auf andere Regionen übertragen werden können.

Projektziele/Mittel- und langfristige Wirkungen

Das Labor möchte die Attraktivität des ländlichen Raums insbesondere für junge Familien und innovative, mittelständische Unternehmen stärken und wirtschaftliche Kleinstrukturen vitalisieren. Eine Startup-Dynamik soll auch den ländlichen Raum erreichen; digitale Angebote sollen dort optimiert und initiiert werden. Außerdem möchte das Labor gebietsübergreifende Lösungsansätze für eine zukunftsfähige Positionierung von Städten, Gemeinden und der Teilregion im Standortwettbewerb schaffen und Kooperationsgewinne durch konkrete Projekte realisieren. Als Prämisse gilt dabei, dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist, sondern den Menschen mit ihren Bedürfnissen dient: Sie ermöglicht und unterstützt zukunftsfähige Formen des Lebens und Arbeitens im ländlichen Raum.

Projektergebnisse: Angebote, Produkte, Nutzung

Das Labor konkretisiert seine Tätigkeit auf folgende drei Felder: Wissenstransfer und Co-Working, Regionalmarketing und Lieferketten sowie Aufbau einer lokalen/regionalen Digital-Plattform.

Zu erstem Bereich gehört das Schaffen von Co-Working-Räumen für Start-Ups, Selbstständige, Kleinunternehmen und gesellschaftliche Initiativen, ein digitaler und analoger Know-how-Transfer und die Entwicklung innovativer Konzepte für Wohnen und Arbeiten im ländlichen Raum.

Im Bereich Regionalmarketing und Lieferketten sollen regionale Produkte und Dienstleistungen fokussiert und die lokale und regionale Wertschöpfung erweitert werden. Lokale und teilräumliche Lieferservices und Vermarktungsorte spielen dabei eine zentrale Rolle, ebenso wie die Vernetzung stationärer und digitaler Angebote.

Die geplante digitale Plattform soll als Informations- und Interaktionsportal für die Bürger*innen der Region fungieren, Marketing und Vertrieb für kommunale und privatwirtschaftliche Angebote erleichtern, regionaler Marktplatz für Online-Handel sein und als Regional-App bestehende und zusätzliche Inhalte aus Nutzer-Perspektive bündeln.

Fokus: Open-Government-Handlungsfelder

Die Arbeit des Labors ist in den Open-Government-Handlungsfeldern Transparenz, Dialogorientierte Beteiligung, Co-Produktion und Co-Kreation, Innovation, Digitale Technologien und Daten sowie Organisationsstruktur zu verorten.

Arbeitsweise im Labor

Das Labor startet mit einem Kick-Off Workshop am 30. Juni 2020, in dem Themen festgesetzt, ein Projektplan besprochen und die Aufgaben verteilt werden. Die Arbeit soll in Arbeitsgruppen zu Co-Working, regionalem Handel, zur digitalen Plattform sowie zu Wohnen und Arbeiten strukturiert sein. Neben Kooperationsgesprächen sind Interviews mit Multiplikatoren, Umfragen und Datenerhebungen zentrale Bestandteile der Laborarbeit. Durch Studien sollen Potentiale, best practices, Herausforderungen, Umsetzungsoptionen und übertragbare Konzepte identifiziert werden.

Ansprechpersonen

  • Karl-Heinz Schlitt
    Transforum e.V.
    kschlitt(at)icloud.com