Labor Kehl | Titisee-Neustadt | Tengen | Strasbourg

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Beteiligte Institutionen

  • Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl
  • Eurométropole Strasbourg – Conseil de développement
  • Stadt Titisee-Neustadt
  • Stadt Tengen
  • Infobest Kehl/Strasbourg
  • Euro Institut, Kehl

Gesellschaftliche Themen/Problemstellungen, die im Labor bearbeitet werden

Das Labor setzt sich unter anderem mit der Mobilitätsvereinfachung bei Grenzüberschreitung auseinander. Dabei werden die grenzüberschreitende Beteiligung, die Reduktion administrativer Hürden, die Verbesserung grenzüberschreitender Leistungen und allgemeiner der Austausch und die Zusammenarbeit mit europäischen Nachbarn zu Themen gemacht.

Im Bereich Demokratieentwicklung möchte das Labor das Vertrauen gesellschaftlicher Akteure untereinander stärken, für die Bedeutung guter staatlicher Strukturen sensibilisieren und die grenzüberschreitende Gemeinschaft stärken.

Auch Verwaltungsentwicklung wird im Labor Thema sein: mehr Zufriedenheit der Einwohner*innen, das Schaffen von Raum für Kreativität und Experimente sowie die Wahrnehmung von Veränderung als selbstverständlicher Teil der Verwaltungsarbeit sind dabei zentrale Ideen.
Darüber hinaus sollen die Energiewende und die Tourismusentwicklung als Themen im Labor gesetzt werden.

Projektziele/Mittel- und langfristige Wirkungen

Im Bereich dialogorientierte Beteiligung plant das Labor die Partizipation nach Bürgerentscheiden zu stärken und Beteiligung begleitend zu formellen Verwaltungsverfahren zu etablieren. Außerdem soll die Bürgerbeteiligung insbesondere bei der Entwicklung, Operationalisierung und Implementierung von Strategien gefördert werden, beispielsweise durch die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Bürgerhaushalts. Als drittes Ziel adressiert das Labor den Aufbau einer Kommunikationsstrategie zum aktuellen Stadtgeschehen – eine Beteiligungsportal wird dabei ebenso eine Rolle spielen wie soziale Netzwerke.

Projektergebnisse: Angebote, Produkte, Nutzung

Das Labor strebt die Einführung virtueller grenzüberschreitender Arbeitsabläufe und einen grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch an. Hierbei spielt insbesondere die Digitalisierung und Virtualisierung der Info-Best-Beratungsstelle eine Rolle, ebenso die Entwicklung einer One-Stop-Agency für Grenzgänger. Es möchte außerdem einen interkulturellen Leitfaden erstellen, der unter anderem best practices zur kooperativen Kulturentwicklung diskutiert. Im Bereich Beteiligung plant das Labor die Implementierung einer Reihe verschiedenere Partizipationsformate, vom Ämterworkshop, über Bürgerdialoge hin zu grenzüberschreitenden Workshops.

Fokus: Open-Government-Handlungsfelder

Das zentrale Handlungsfeld des Labors ist Offenheit, zum einen für Veränderung und Innovation, zum anderen als Organisationskultur.

Arbeitsweise im Labor

Das Labor möchte bei seiner Arbeit eine ebenenübergreifende Offenheit gewährleisten, um einen breiten interkommunalen sowie grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch und einen Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft zu ermöglichen. Studierenden sollen im Labor mitwirken können – das Labor wird auch als Open Government Fallstudie verstanden. Im Bereich Kommunikation wird das Labor besonderen Fokus auf die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie legen und Vernetzungsveranstaltungen ermöglichen. Die Hochschule Kehl wird die Laborarbeit über die Projektlaufzeit kontinuierlich reflektieren und evaluieren.

Ansprechpersonen

  • Prof. Dr. Joachim Beck
    Rektor Hochschule Kehl
    rektor(at)hs-kehl.de