Labor Moers | Kleve | Geldern

< zurück zu Liste Labore

Beteiligte Institutionen

  • Stadt Moers
  • Stadt Kleve
  • Stadt Geldern
  • Hochschule Rhein Waal
  • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, NRW-Forschungskolleg Online-Partizipation
  • Offene Kommunen.NRW Institut e.V.
  • Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.

Gesellschaftliche Themen/Problemstellungen, die im Labor bearbeitet werden

Das Labor Moers setzt sich mit den Herausforderungen der ländlichen Region Niederrhein durch den Strukturwandel im Rheinischen Revier auseinander – hier müssen Themen wie Arbeitsplätze, Klimaschutz, Energiesicherheit, Tourismus und Existenzgründungen miteinander vereinbart und verbunden werden. Als Notwendigkeit wird ein starkes, regionales Netzwerk und ein gemeinschaftliches Handeln von öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft verstanden, das in der Laborkooperation entwickelt werden soll. Darüber hinaus soll die (Weiter-)Entwicklung von Open Data gemeinsam mit der Zivilgesellschaft sicherstellen, dass das Innovationspotential der regionalen Gesellschaft für die Entwicklung am Niederrhein fruchtbar gemacht wird.

Projektziele/Mittel- und langfristige Wirkungen

Das Labor will den Modellcharakter der Stadt Moers nutzen, um weitere Kommunen in der Region dazu anzuregen, intensiver mit der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten, sich breiter zu vernetzen und insbesondere hinsichtlich der Bereitstellung von Datensätzen abzustimmen, um eine Datennutzung attraktiver zu machen. Ziel ist dabei auch der Aufbau von Expertise in den Verwaltungen, in der Gesellschaft und in der Gruppe der Datennutzenden. Die Erfahrungen aus dem Projekt sollen in ein Transferkonzept fließen, das einen multiplen gesellschaftlichen Nutzen bei der Umsetzung von Open Government erzeugen kann.

Projektergebnisse: Angebote, Produkte, Nutzung

Das Labor möchte die koordinierte Datenveröffentlichung in der Region unter Beachtung des Musterdatenkatalogs NRW fördern, Qualitätsanforderungen an veröffentlichte Daten definieren und erreichen, dass diese stets durch standardisierte Metadaten beschrieben werden. Die Datennutzung soll durch das Zusammenwirken aller Stakeholder verstärkt, eine zentrale Portallösung als grundlegende Orientierungsfunktion eingeführt werden. Das Labor hat darüber hinaus spezifische Indikatoren für das Projekt festgelegt: eine regelmäßige Analyse des Chance-/Risiko-Verhältnisses von Open Data für die jeweilige Behörde, die Einleitung grundsätzlicher Maßnahmen zum Ausgleich des CRV, eine Bestandsaufnahme der verfügbaren Datensätze und eine Vorgabe von Zielgrößen hinsichtlich der Datenveröffentlichung.

Fokus: Open-Government-Handlungsfelder

Die Laborarbeit bewegt sich hauptsächlich in den Handlungsfeldern Transparenz, dialogorientierte Beteiligung, Co-Produktion und Innovation.

Arbeitsweise im Labor

Das Labor plant zunächst alle Rollen der Laborarbeit zu besetzen und eine Projektorganisation zu bilden. Darauf aufbauend werden eine gründliche Bedarfsanalyse forciert sowie die fachlichen und persönlichen Lernfelder der Akteure anhand der übergeordneten Ziele der Laborarbeit identifiziert. In einem nächsten Schritt wird festgelegt, wie die Akteure auf die Projektarbeit vorbereitet und in das Thema eingeführt werden sollen. Ein Projektstrukturplan stellt dazu die zu den Teilzielen gehörenden Arbeitspakete mit Meilensteinen dar, auf deren Basis Ressourcen geplant sowie Vor- und Nachfolgerbeziehungen abgeleitet werden können. Der Lernprozess wird fortlaufend in einem zentralen Wiki dokumentiert.

Ansprechpersonen

  • Stephan Bernoth
    Stadt Moers, Stabsstelle Digitalisierung
    stephan.bernoth(at)moers.de