Labor Rhein-Neckar

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Beteiligte Institutionen

  • Verband Region Rhein-Neckar
  • Stadt Heidelberg
  • Politics for Tomorrow
  • Open Government Partnership Baden-Württemberg
  • Open Government Netzwerk Deutschland c/o Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.
  • Aktionsbündnis Nachhaltiges Heidelberg, c/o Eine-Welt-Zentrum e.V.

Gesellschaftliche Themen/Problemstellungen, die im Labor bearbeitet werden

Das Labor Rhein-Neckar will Themen der regionalen Zusammenarbeit identifizieren und konkretisieren, beispielsweise im Bereich Wohnen, Mobilität und Klimaschutz. Vernetzte Handlungsräume sollen über administrative Grenzen hinweg entwickelt und gestaltet werden. Das Labor setzt sich außerdem für ein transparenteres und nachvollziehbareres Verwaltungshandeln ein. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Integration von Nachhaltigkeit im Sinne der UN-SDGs in der Regionalentwicklung und der Kommunalentwicklung.

Projektziele/Mittel- und langfristige Wirkungen

Das Labor möchte mit seiner Arbeit eine allgemein akzeptierte Bestandsaufnahme auf Basis der UN-SDGs erreichen. Außerdem soll eine Sensibilisierung und Einbindung der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und der Wissenschaft in die Diskussionsräume zum Thema Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Regionale und kommunale Entwicklungskonzepte sollen dabei integriert und verzahnt werden. Ziel ist das Anstoßen einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung und Etablierung von Prozessen zur nachhaltigen Regional- und Kommunalentwicklung, nicht zuletzt zum Management von Zielkonflikten.

Projektergebnisse: Angebote, Produkte, Nutzung

Der Verband Rhein-Neckar und die Stadt Heidelberg planen die Nachhaltigkeitsleitlinien anhand der SDGs zu überarbeiten. Auf eine Bestandsaufnahme soll eine Identifikation von Themen folgen, deren Bedeutung und Lösungsansätze in der Zusammenarbeit zwischen Kommunen und Region eine Rolle spielen. Themenbedingt werden verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure zum gemeinsamen Arbeiten eingeladen – hierfür sollen im Projekt zielgruppenabhängige Strategien zur Aktivierung gefunden werden.

Das Labor macht es sich außerdem zur Aufgabe, Konflikte zwischen einzelnen Zielen, beispielsweise Naturschutz vs. Wohnraum, zu identifizieren, damit im Anschluss Lösungen gefunden und Rahmenbedingungen zum Erreichen der Ziele definiert werden können. Dabei kann möglicherweise eine Priorisierung vorgenommen werden, die bei transparenten und anerkannten Abwägungsprozessen eine Entscheidungshilfe darstellt.

Insgesamt versucht das Labor Probleme, die nicht in räumlich kleinteiligen Strukturen gelöst werden können, auf eine regionale Ebene zu bringen, wo sie unter Einbezug vieler regionaler Akteure adressiert werden können. Hier muss ein neues Verständnis in der Region geschaffen werden: Kirchturmdenken soll von einem Miteinander abgelöst werden.

Fokus: Open-Government-Handlungsfelder

Die Laborarbeit bewegt sich hauptsächlich in den Handlungsfeldern Transparenz, dialogorientierte Beteiligung, Co-Produktion und Co-Kreation, Innovation, Digitale Technologien und Daten sowie Organisationskultur.

Arbeitsweise im Labor

Die Arbeit soll in agilen Arbeitsgruppen und innovativen Labs erfolgen, die alle relevanten Akteure umfassen. Dabei sollen verstärkt digitale Werkzeuge zum Einsatz kommen. Bürger*innen sollen über niedrigschwellige Angebote einbezogen werden.

Ansprechpersonen

  • Boris Schmitt
    Verband Region Rhein-Neckar
    boris.schmitt(at)vrrn.de