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Netzwerk Regionale Open Government Labore

Labor-Intiative

Seit dem Sommer 2019 erproben bundesweit dreizehn Laborprojekte, wie das Leitbild einer kommunalen Öffnung für die Zivilgesellschaft in Gemeinden, Städten, Kreisen und Regionen umgesetzt werden kann.
Hinter jedem »Regionalen Open Government Labor« stehen Teams aus vielfältigen kommunalen und zivilgesellschaftlichen Organisationen. In ihrer Laborarbeit thematisieren sie unterschiedliche Handlungsfelder im kommunalen Open Government ‒ von Transparenz bis Partizipation, von Co-Creation bis offene Informationstechnik, von Innovation bis offene Organisationskultur.
In den Regionalen Open Government Laboren arbeiten ... 
  • 42 Kommunen und kommunale Einrichtungen,
  • 59 zivilgesellschaftliche Organisationen,
  • sechs Hochschulen und eine Universität
  • in acht Bundesländern.
Die »Regionalen Open Government Labore« sind eine Initiative des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und der kommunalen Spitzenverbände.

Aufgabe

Ausgangspunkt für die Initiative ist das kommunale Bekenntnis zu den Prämissen des Open Government als Öffnung für die Interessen, Anforderungen und Fähigkeiten der Zivilgesellschaft vor Ort. Mit den Regionalen Open Government Laboren sollen Räume entwickelt werden, in denen die vielfältigen Ansätze und Werkzeuge dieses Öffnungsprozesses anhand unterschiedlicher kommunaler Aufgaben und in unterschiedlichen Akteurskonstellationen erprobt werden können. Die Vernetzung der Labore untereinander soll die Möglichkeit schaffen, Erfahrungen auszutauschen, Erkenntnisse abzuleiten und Synergien zwischen den einzelnen Projekten zu erschließen. Im Ergebnis wird die mit Open Government verbundene Öffnung von Lokalpolitik und Kommunalverwaltung praktisch demonstriert, in ihren Wirkungen hinterfragt, motiviert und methodisch gestärkt.

Arbeitsweise

Labor
  • dient als Metapher für vielfältige Formen der Zusammenarbeit, d.h. für konkrete Orte, virtuelle Arbeitsformen, Netzwerke etc.;
  • muss in jeder Ausprägung eine zielgerichtete, intensive, partnerschaftliche Arbeit »auf Augenhöhe« ermöglichen;
  • soll erlebbar auf die lokale Gesellschaft und in die kommunalen Strukturen ausstrahlen;
  • muss mit anderen Labore vernetzt sein, um eine gemeinsame Reflektion und das Erschließen von Synergien zu ermöglichen.
Regional ...
  • bedeutet das Beibehalten des kommunalen Fokus in der Entwicklung von Open Government,
  • jedoch eine räumliche und soziale Erweiterung auf Nachbarschaften und Regionen,
  • bedingt durch die Einordnung in das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung legt der regionale Schwerpunkt nicht auf den urbanen Zentren.
Labor als Lernraum mit vor allem folgendem Erkenntnisinteresse:
  • Sind die theoretischen Grundsätze in den vielfältigen kommunalen Aufgabenbereichen implementierbar?
  • Wie gelingt die Implementierung?
  • Welche Wirkungen sind erlebbar?
  • Wie ist die systematische und bewusste Entwicklung (Vertiefung, Verbreiterung) des Öffnungsprozesses möglich?

Ziele und Aufgaben für die Projektphasen 2.1 und 2.2

Diskutiert und abgestimmt am 27.11.2020 im Rahmen des 2. Netzwerk-Workshops
Umsetzungskontrolle, 15.3.2021
Umsetzungsstatus muss noch bewertet werden
in Arbeit
erledigt
Aufgabe noch nicht begonnen / überfällig

Arbeitsphase 2.1 (bis Januar 2021)

Labore | Regionale Perspektive

1. Die Projektorganisation ist initialisiert, alle Akteure sind »an Bord«. 
2. Die Arbeit vor Ort hat konzeptionell und praktisch erlebbar begonnen.
3. Die Jahresbudgets sind in Anspruch genommen und / oder ihre Verwendung ist mit BBSR / BMI geregelt.

Labore | Netzwerk-Perspektive

1. Alle Laborakteure haben Zugang zur Online-Plattform, haben ihre Profile bearbeitet, sind erreichbar und ggf. in Kontakt miteinander.
2. Das Netzwerk-Forum, der Netzwerk-Kalender und die Netzwerk-Ressourcen werden im Labor wahrgenommen und aktiv (auch beitragend) genutzt.

Netzwerk | Begleitteam

1. Die initiale Einrichtung der Online-Plattform ist abgeschlossen.
2. Forum-Threads für wesentliche Themen, die im Workshop angesprochen wurden, sind eingerichtet (auch gern aus Laboren initiiert).
3. Wikis für die kollaborative Arbeit stehen für folgende Themen bereit:
  • Erfahrungen – beginnend mit Methoden, Formaten, Werkzeugen …
  • Konzepte – beginnend mit Wirkungen (Logik, Ebenen, Indikatoren) …
4. Das Begleitteam hat geklärt, ob / welche Lösungen für noch nicht verfügbare Funktionen gefunden werden können: Aufgabenverwaltung, White Board, kollaborative Dokumentbearbeitung …

Netzwerk | Labore & Begleitteam

1. Eine AG Wirkungen hat sich konstituiert. Themen und Arbeitsweise sind initial abgestimmt.
2. Labore & Begleitteam haben die Ressourcensammlungen substanziell fortgeschrieben:
  • OpenGov-Literatur, OpenGov-Begriffe (Literatur, Glossar),
  • OpenGov-Organisationen, -Initiativen und -Akteure (Links, Infos)
  • OpenGov-Materialien (Dokumentensammlung).
3. Ein Social-Media-Team hat sich gefunden und beginnt, schrittweise Kommunikationsansätze zu entwickeln.

Arbeitsphase 2.2 (bis ca. März 2021)

Labore | Regionale Perspektive

1. Die intellektuelle und praktische Arbeit im Labor ist stabilisiert und verstetigt.
2. Die regionale Zielgruppen sind addressiert, beginnend aktiviert und einbezogen.
3. Die geplanten Angebote, Formate, Aktivitäten wurden erstmals durchgeführt.
4. Erfahrungen werden systematisch dokumentiert. Reflektion ist institutionalisiert.

Labore | Netzwerk-Perspektive

1. Den Laborakteuren sind die Ziele & Arbeitsweisen der Labore und des Netzwerkes bekannt.
2. Laborakteure sind im Diskurs auf Netzwerk-Ebene erlebbar.
3. Labor-übergreifend ist punktuell Austausch, ggf. Zusammenarbeit erlebbar.

Netzwerk | Begleitteam

1. Das Begleitteam steht im kontinuierlichen Austausch mit den Laboren.
2. Die Online-Plattform ist alltagstauglich im Einsatz.
3. Die Online-Plattform ist kommunikativ breit vernetzt - insbesondere im OG- und BULE-Kontext.
4. Die Öffentlichkeitsarbeit erfolgt auf Netzwerk- und Laborebene »locker koordiniert«. Dazu sind Inhalte, Anlässe und Materialien verfügbar.

Netzwerk | Labore & Begleitteam

1. Das Forum hat sich als Kommunikationskanal im Netzwerk etabliert.
2. Die Wikis zu Erfahrungen und Konzepten werden gemeinsam genutzt.
3. Die AG Wirkungen hat mit der Arbeit begonnen. Sie legt ein erstes Zwischenergebnis ihrer Arbeit zum 3. Workshop vor.
4. Die erste gemeinsame Online-Befragung zur Laborarbeit ist konzipiert, abgestimmt und ausgelöst.
5. Das Social-Media-Team hat gemeinsame Kommunikationsansätze entwickelt.

Eckdaten zur Netzwerk-Initiative

Arbeitsphasen und Netzwerk-Workshops

  • 1. Netzwerk-Workshop: 15. und 16. Juni 2020
  • Arbeitsphase 1
  • 2. Netzwerk-Workshop: 24. bis 27.11.2020
  • Arbeitsphase 2
  • 3. Netzwerk-Workshop: 16. und 17. März 2021 | › Informationen
  • Arbeitsphase 3
  • Netzwerk-Tagung zur Bilanz des 2. Nationalen Aktionsplans in der Open Government Partnership: 15. und 16. Juni 2021
  • Arbeitsphase 4
  • 4. Netzwerk-Workshop: 30. September und 1. Oktober 2021
  • Arbeitsphase 5
  • 5. Netzwerk-Workshop: Februar 2022
  • Arbeitsphase 6
  • 6. Netzwerk-Workshop: September 2022
  • Arbeitsphase 7
  • Abschlusskonferenz: November 2022

Berichte zur Laborarbeit 

Berichte der Labore
  • Sachstandsbericht 1: 30. Oktober 2020
  • Sachstandsbericht 2: 2021 / Termin noch offen
  • Bilanzierender Projektbericht: 2022 / Termin noch offen
Sachstandsberichte / Ergebnisdokumente der Forschungsassistenz
  • Sachstandsbericht 1: 30. Oktober 2020
  • Sachstandsbericht 2: Dezember 2020
  • Sachstandsbericht 3: April 2021
  • Zwischenbericht zum Ende des 2. NAP der deutschen Teilnahme an der OGP im Juni 2021
  • Sachstandsbericht 4: Juli 2021
  • Sachstandsbericht 5: April 2022
  • Sachstandsbericht 6: Oktober 2022
  • Projektbericht zum Abschluss des Projekts: November 2022
  • Leitfaden zum Abschluss des Projekts: November 2022

Netzwerkarbeit

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